Video · Bauherren, Eigentümer und Vermieter in Hamburg · 6:07 Min.

Bauen wird teurer: Energieausweis 2027

Bauen in Hamburg ist schon teuer genug. Ab 2027 kommt der aufwendigere Energieausweis als nächster Kostentreiber dazu.

Kapitel

  1. 0:00 Der Energieausweisschock 2027
  2. 0:18 Baupreis pro Quadratmeter in Hamburg
  3. 0:54 Warum die Baukosten explodieren
  4. 1:37 Das neue Gebäudemodernisierungsgesetz
  5. 2:29 Der Taschenspielertrick beim Strom
  6. 3:23 Bürokratie statt echter Sanierung
  7. 4:09 Der Masterplan Alte Ausweise sichern
  8. 5:08 Drei Fehler unbedingt vermeiden

Transkript

Okay, Hamburger Eigentümer und Vermieter. Kurzes, aber extrem wichtiges Briefing für Sie heute. Es gibt da ein Thema, das absolut keinen Aufschub duldet. Ein richtiges bürokratisches Monster steuert da direkt auf Ihren Geldbeutel zu.

Und zwar der sogenannte Energieausweisschock 2027. Wir haben keine Zeit zu verlieren, wir legen direkt los. Schauen Sie sich mal diese Zahl an. Bam. 4.743,79 Euro.

Und nein, das ist keine Jahresmiete für ein BG-Zimmer. Das ist aktuell der Baupreis für exakt einen einzigen Quadratmeter Wohnfläche hier in Hamburg. Und jetzt kommt der eigentliche Schocker.

Grundstück und Finanzierung? Die sind da noch nicht mal mit drin. Wahnsinn, oder? Da prallt die harte Realität einfach mal frontal auf den politischen Wunschtraum.

Hamburg will ja eigentlich mit dem Hamburg-Standard unbedingt unter 3000 Euro pro Quadratmeter bleiben. Die Lücke dazwischen gigantische 1700 Euro. Bauen in unserer Stadt ist also, naja, sagen wir es wie es ist, fast unbezahlbar geworden.

Schauen wir uns also mal genau an, warum die Baukosten in Hamburg eigentlich dermaßen eskalieren. Über 10.000. So viele Wohnungen in Hamburg haben aktuell eine fertige Baugenehmigung.

Der Stempel ist wortwörtlich trocken. Aber draußen steht einfach kein einziger Bagger. Warum? Weil die Rechnung für die Investoren schlichtweg platzt. Das Geld ist weg, alles liegt komplett auf Eis.

Die Ursache dafür, seit 2016 sind die Baukosten um irre 73,9 Prozent explodiert. Klar, Material und Zinsen spielen da mit rein. Das wissen wir alle. Aber ein fettes Viertel davon ist rein hausgemachte Bürokratie von Bund und Ländern.

Wir reden hier von 3900 baurelevanten DIN-Normen. Und genau in dieses Bürokratiemonster, da kracht jetzt die nächste Lawine rein. Und das bringt uns direkt zum Energieausweisschock 2027, dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz.

Mit diesem Gesetz ändert sich ab 2027 nämlich alles. Es kommt eine hochkomplexe neue Rechennorm auf uns zu. Plötzlich gibt es 31 detaillierte Pflichtangaben, durch die man sich wühlen muss.

Und für Neubauten? Da wird eine komplette Treibhausgasbilanz über den gesamten Lebenszyklus fällig. Heißt für Sie unterm Strich, der Ausweis wird länger, unfassbar rechenintensiv und ein echter, richtig teurer Zeitfresser.

Moment mal, das kann doch niemand ernsthaft wollen. Tja, Sie sind da definitiv nicht allein. Sogar der Nationale Normenkontrollrat, also quasi der offizielle Wachhund der Bundesregierung, hat sich diesen Gesetzentwurf angesehen und ein absolut vernichtendes Urteil gefällt.

Sein offizielles Fazit lautet schlicht und ergreifend nicht praxistauglich. Die erwarten, dass der Aufwand hier massiv unterschätzt wird. Aber warten Sie ab. Es kommt noch besser.

Kommen wir mal zur absurden Rechenkosmetik. Was wäre, wenn ich Ihnen sage, dass die Politik Ihr Haus auf dem Papier einfach mal um 82% grüner zaubert, ohne dass Sie auch nur eine einzige Glühbirne tauschen?

Was hier auf der Folie steht, ist wirklich wahnsinnig spannend. Das ist nämlich der pure Taschenspielertrick. Heute rechnet der Staat beim Netzstrom mit 560 Gramm CO2 pro Kilowattstunde.

Ab 2027 schrumpft das per Gesetz einfach mal so auf 100 Gramm. Das bedeutet, ein Haus mit 40.000 Kilowattstunden Verbrauch fällt auf dem Papier von 22,4 auf 4 Tonnen CO2.

Das sind minus 82%. Und das, wie gesagt, völlig ohne echten Handgriff am Haus. Wer 2027 alte und neue Ausweise vergleicht, der vergleicht wortwörtlich Äpfel mit Birnen.

Denn der neue Ausweis misst ab 2027 eher die politische Mathematik der Regierung als den echten physischen Zustand ihrer Immobilie. Und das führt uns zum nächsten riesigen Problem für Hamburg.

Bürokratie statt echter Sanierung. Wissen Sie, was uns am Bau momentan wirklich fehlt? Es ist nicht das Papier. Es sind die Profis. Bundesweit gibt es nur knapp 22.800 Energieeffizienz-Experten.

Das ist gar nichts. Und jede einzelne Stunde, die diese Leute nun in 31 neue Pflichtfelder tippen müssen, fehlt draußen auf der echten Baustelle. In Wandsbek, Billstedt oder Eimsbüttel.

Ihr Geld und die wertvolle Zeit der Experten fließen künftig in Software-Updates und noch mehr Papierkram. Statt in das, was wirklich hilft. Also neue Dämmung, moderne Fenster, effiziente Heizungen.

Der Ausweis wird am Ende akademisch absolut perfekt sein. Aber ganz ehrlich, das Hamburger Haus wird dadurch keinen einzigen Grad wärmer. Aber okay, durchatmen. Wie entkommen wir dieser Falle jetzt noch?

Ganz einfach, durch die clevere 10-Jahres-Lösung. Hier ist Ihr ganz konkreter Masterplan, Schritt für Schritt. Erstens, prüfen Sie wirklich heute noch Ihre aktuellen Ausweise.

Zweitens, wenn die in den nächsten Jahren ablaufen, bestellen Sie zwingend noch vor dem 31. Dezember 2026 nach altem Recht. Und drittens, dieser alte Ausweis gilt dann volle 10 Jahre.

Egal ob Verkauf, Vermietung oder Vertragsverlängerung. Sie kaufen sich damit bis 2036 komplette rechtliche Ruhe vor dem neuen Wahnsinn. Aktuell, also jetzt für 2026, haben wir für den Bedarfsausweis noch ganz klare Festpreise.

Ein Einfamilienhaus liegt da bei 299 Euro, ein Mehrfamilienhaus bei 399 Euro. Wir geben hier ganz bewusst überhaupt keine Preisprognosen für 2027 ab, weil schlichtweg niemand auf der Welt weiß, wie sehr die neuen Software- und Personalkosten das in die Höhe treiben werden.

Aber eins ist sicher, wenn Sie jetzt bestellen, frieren Sie definitiv die heutigen bekannten Konditionen ein. Vermeiden Sie unbedingt diese drei fatalen Fehler. Warten Sie erstens nicht auf den nächsten Mieterwechsel.

Unter dem neuen Gesetz löst nämlich oft schon eine simple Vertragsverlängerung den Zwang zum neuen, teuren Ausweis aus. Zweitens, denken Sie nicht, alte Ausweise verfallen einfach.

Wie gesagt, die 10-Jahres-Frist bleibt absolut bestehen. Und ganz, ganz wichtig, starten Sie damit nicht erst panisch Ende Dezember 2026, wenn alle Server komplett überlastet sind.

Also lassen Sie sich nicht von dieser kommenden Formularflut überrollen. Sichern Sie sich jetzt noch die alten, unkomplizierteren Regeln. Gehen Sie einfach auf energieausweis.hamburg oder rufen Sie direkt an unter 0152 060 777 67.

Holen Sie sich Ihren Ausweis ganz entspannt zum Festpreis. Die entscheidende Frage, die Sie sich heute nämlich stellen müssen, lautet, wollen Sie ab 2027 wirklich tausende Euro in sinnlose Bürokratie versenken?

Oder investieren Sie Ihr Geld lieber clever in den echten Wert Ihrer Immobilie? Die Entscheidung liegt bei Ihnen.

Zum Artikel: Bauen wird noch teurer

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