Wohngebäude

Energieausweis-Werte verstehen: Was die Kennzahlen auf Ihrem Ausweis wirklich bedeuten

Stephan Grosser, Energieausweis-Experte Hamburg
Stephan Grosser Immobilienexperte für Energieausweise seit 2018

Auf dem Energieausweis stehen zwei zentrale Zahlen: der Endenergiebedarf und der Primärenergiebedarf, beide in kWh pro Quadratmeter und Jahr. Die Endenergie zeigt, wie viel Energie am Zähler ankommt und Ihre Heizkosten bestimmt. Die Primärenergie rechnet die gesamte Vorkette hinzu und zeigt die Umweltbilanz. Über die Farbklasse von A+ bis H entscheidet bei Wohngebäuden der Endenergiewert, geregelt in Paragraf 86 GEG.

Als Immobilienexperte für Energieausweise in Hamburg erlebe ich fast täglich denselben Moment: Ein Käufer oder Eigentümer hält den fertigen Ausweis in der Hand, sieht einen bunten Balken, zwei Zahlen und einen Buchstaben, und weiß nicht, was davon eigentlich wichtig ist. Das ist verständlich. Der Energieausweis ist ein amtliches Dokument mit vielen Kennzahlen, aber ohne Bedienungsanleitung.

In diesem Artikel erkläre ich Ihnen Feld für Feld, was die Werte auf Ihrem Energieausweis bedeuten: den Unterschied zwischen End- und Primärenergie, was der Bandtacho mit seinem Farbverlauf zeigt, warum Strom einen hohen Primärenergiewert erzeugt und Holz einen niedrigen, was die CO2-Angabe aussagt, und wie Sie diese Zahlen im Hamburger Kaufalltag richtig einordnen. Am Ende können Sie jeden Energieausweis lesen wie ein Profi.

Welche Kennwerte stehen überhaupt auf dem Energieausweis?

Auf jedem Energieausweis finden Sie fünf Kerninformationen: den Endenergiebedarf oder -verbrauch, den Primärenergiebedarf, die Energieeffizienzklasse von A+ bis H, den farbigen Bandtacho und, seit der GEG-Novelle 2020, die CO2-Emissionen in Kilogramm pro Quadratmeter und Jahr. Dazu kommen Baujahr, wesentlicher Energieträger und Ausweistyp.

Die beiden Energiewerte stehen meist prominent auf der zweiten oder dritten Seite. Sie werden immer in derselben Einheit angegeben: kWh pro Quadratmeter Gebäudenutzfläche und Jahr, kurz kWh/(m²·a). Diese Einheit macht Gebäude unterschiedlicher Größe vergleichbar, weil sie den Verbrauch auf die Fläche herunterrechnet.

Wichtig zu wissen: Die Gebäudenutzfläche ist nicht dasselbe wie die Wohnfläche. Beim Bedarfsausweis wird die beheizte Fläche nach einem eigenen Verfahren berechnet, oft aus dem beheizten Volumen. Das führt regelmäßig zu Nachfragen, weil die Quadratmeter auf dem Ausweis nicht zur Wohnflächenangabe im Exposé passen. Das ist kein Fehler, sondern gewollt.

Neben den Zahlen enthält der Ausweis Pflichtangaben, die auch in jede Immobilienanzeige gehören: Art des Ausweises, Endenergiekennwert, wesentlicher Energieträger, Baujahr und Effizienzklasse. Fehlen diese Angaben in einer Anzeige, droht nach Paragraf 108 GEG ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Wie Sie den kompletten Ausweis Seite für Seite durchgehen, zeige ich Ihnen ausführlich in meinem Ratgeber, wie Sie einen Energieausweis lesen und verstehen.

Was ist der Unterschied zwischen Endenergiebedarf und Primärenergiebedarf?

Der Endenergiebedarf ist die Energiemenge, die an der Grundstücksgrenze am Zähler ankommt, also das, was Sie tatsächlich einkaufen und bezahlen. Der Primärenergiebedarf rechnet zusätzlich die gesamte Vorkette hinzu: Förderung, Umwandlung, Transport und Verluste. Er ist der Maßstab für die ökologische Bewertung und die gesetzlichen Anforderungen nach GEG.

Ein Beispiel macht es greifbar. Nehmen wir ein Hamburger Reihenhaus mit einem Endenergiebedarf von 120 kWh/(m²·a). Diese 120 Kilowattstunden sind die Wärme, die Heizung und Warmwasser pro Quadratmeter liefern müssen. Bezahlt wird also die Endenergie. Sie steht in direktem Zusammenhang mit Ihrer Gas- oder Heizölrechnung.

Der Primärenergiebedarf entsteht, wenn Sie die Endenergie mit einem sogenannten Primärenergiefaktor multiplizieren. Dieser Faktor beschreibt, wie viel Energie insgesamt aufgewendet werden muss, damit eine Kilowattstunde bei Ihnen ankommt. Bei Erdgas liegt er bei 1,1, bei Netzstrom lange bei 1,8. Aus 120 kWh/(m²·a) Endenergie mit Gas werden also rund 132 kWh/(m²·a) Primärenergie, mit Strom als Direktheizung dagegen 216.

Genau hier entsteht oft Verwirrung. Käufer sehen zwei Zahlen und wissen nicht, welche zählt. Meine Faustregel aus der Praxis: Die Endenergie interessiert Ihr Portemonnaie, die Primärenergie interessiert den Gesetzgeber und die Umwelt. Für die Heizkosten schauen Sie auf die Endenergie, für die energetische Qualität und die Fördertauglichkeit auf die Primärenergie.

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Was zeigt der Bandtacho mit seinem Farbverlauf von A+ bis H?

Der Bandtacho ist der farbige Balken auf dem Energieausweis, der von Dunkelgrün (A+) über Gelb bis Rot (H) verläuft. Ein Pfeil markiert, wo Ihr Gebäude steht. Bei Wohngebäuden richtet sich die Position nach dem Endenergiewert. Grün heißt sparsam, Rot heißt hoher Verbrauch und Sanierungsbedarf.

Die Effizienzklasse ist die Kurzfassung Ihres Ausweises, vergleichbar mit dem Energielabel bei Kühlschränken. Entscheidend ist, dass bei Wohngebäuden nach Paragraf 86 GEG und Anlage 10 der Endenergiekennwert die Buchstabenklasse bestimmt, nicht die Primärenergie. Diese Unterscheidung wird häufig übersehen, ist aber der Grund, warum ein Gebäude eine gute Klasse haben kann, obwohl der Primärenergiewert erhöht ist.

Die folgende Tabelle zeigt, welche Endenergiewerte zu welcher Klasse führen:

KlasseEndenergie in kWh/(m²·a)Einordnung
A+unter 30Passivhaus, Effizienzhaus 40
A30 bis 49Neubau-Niveau, sehr sparsam
B50 bis 74energiesparend
C75 bis 99guter Bestand, moderner Neubau
D100 bis 129typischer sanierter Altbau
E130 bis 159sanierungsbedürftig
F160 bis 199stark sanierungsbedürftig
G200 bis 249hoher Verbrauch
Hab 250energetisch schlechtester Zustand

In der Hamburger Praxis liegen unsanierte Gründerzeithäuser in Eimsbüttel oder Ottensen oft in den Klassen G oder H, während sanierte Nachkriegsbauten in Wandsbek oder ein moderner Neubau in der HafenCity die Klassen B oder C erreichen. Der Bandtacho macht diesen Unterschied auf einen Blick sichtbar, und genau das nutzen Käufer und Mieter als schnelles Vergleichskriterium.

Ein wichtiger Hinweis für die Zukunft: Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz bekommen Nichtwohngebäude eine neue Skala von A bis G. Für Wohngebäude bleibt die vertraute Skala A+ bis H aber erhalten. An der Art, wie Sie den Bandtacho lesen, ändert sich für Ihr Wohnhaus also nichts.

Was ist ein guter Endenergiewert für ein Hamburger Haus?

Als grobe Orientierung gilt: Werte unter 100 kWh/(m²·a) stehen für einen guten bis sehr guten energetischen Zustand, das entspricht den Klassen A+ bis C. Werte zwischen 100 und 160 liegen im soliden bis sanierungsbedürftigen Mittelfeld (D und E), und alles über 160 signalisiert deutlichen Sanierungsbedarf, die Klassen F bis H.

Diese Zahlen muss man allerdings im Kontext des Baualters lesen. Ein Gründerzeithaus von 1900 in Ottensen mit einem Endenergiewert von 150 ist für sein Baujahr ordentlich, während derselbe Wert bei einem Neubau von 2015 auf gravierende Baumängel hindeuten würde. Der Bandtacho zeigt deshalb zusätzlich zur Position Ihres Gebäudes auch zwei Vergleichspfeile: einen für den typischen Neubau und einen für ein durchschnittlich saniertes Bestandsgebäude. So sehen Sie auf einen Blick, ob Ihr Haus über oder unter dem Vergleichsmaßstab liegt.

Wichtig ist außerdem, dass auf dem Bandtacho meist zwei Pfeile für Ihr Gebäude stehen: einer für die Endenergie, einer für die Primärenergie. Die beiden können auseinanderliegen. Ein Haus mit Holzheizung zeigt einen niedrigen Primärenergiepfeil, weil der Faktor 0,2 den Wert nach unten zieht, während der Endenergiepfeil höher steht. Wer nur auf einen Pfeil schaut, zieht schnell falsche Schlüsse.

In meiner täglichen Praxis in Hamburg und im Umland, etwa in Pinneberg oder Reinbek, erlebe ich, dass viele Eigentümer ihr Haus schlechter einschätzen als es ist. Der objektive Bedarfsausweis mit sauberer Datenerfassung bringt hier oft eine positive Überraschung, gerade wenn frühere Sanierungen an Fenstern oder Dach korrekt berücksichtigt werden.

Was bedeuten die Primärenergiefaktoren der einzelnen Energieträger?

Der Primärenergiefaktor ist die Zahl, mit der die Endenergie eines Energieträgers multipliziert wird, um den Primärenergiebedarf zu erhalten. Je niedriger der Faktor, desto umweltfreundlicher gilt der Energieträger. Die Werte sind in Anlage 4 GEG festgelegt und reichen von 0,2 für Holz bis 1,8 für Netzstrom.

Diese Faktoren sind der Grund, warum zwei Häuser mit identischem Heizwärmebedarf völlig unterschiedliche Primärenergiewerte haben können, allein wegen der Heizungsart. Die folgende Übersicht zeigt die gängigen Werte nach aktuellem GEG:

EnergieträgerPrimärenergiefaktorWirkung auf den Ausweis
Holz, Pellets0,2sehr niedriger Primärenergiewert
Fernwärme (je nach Netz)0,7 bis 1,3stark vom Versorger abhängig
Erdgas, Heizöl, Flüssiggas1,1Standard bei fossiler Heizung
Netzstrom1,8höchster Wert, treibt Primärenergie

Für Hamburg ist die Fernwärme ein Sonderfall, den ich besonders sorgfältig behandle. Das Netz der Hamburger Energienetze, früher Wärme Hamburg, wird durch den Kohleausstieg und den Ausbau von Abwärme und Geothermie kontinuierlich sauberer. Trotzdem gilt: Ohne ein aktuelles, gültiges Zertifikat des Versorgers rechne ich konservativ mit einem Primärenergiefaktor um 1,1. Liegt das Zertifikat vor, kann der Wert deutlich niedriger ausfallen. Ich setze im Zweifel den vorsichtigen Wert an, damit der Ausweis rechtssicher bleibt und nicht auf einer optimistischen Annahme steht, die sich später nicht belegen lässt.

Interessant ist auch die absehbare Entwicklung: Mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz sinkt der Faktor für Netzstrom von 1,8 auf 1,5, weil der Strommix immer grüner wird. Der Faktor für Holz und Biomasse steigt dagegen von 0,2 auf 0,7. Wer heute mit einer Pellet- oder Scheitholzheizung heizt und den vorteilhaften alten Faktor sichern möchte, sollte den Ausweis noch nach aktuellem Recht erstellen lassen. Das ist einer der wenigen Fälle, in denen der Zeitpunkt der Ausstellung über die Note mitentscheidet.

Warum steht auf dem Ausweis Bedarf oder Verbrauch, und was heißt das für die Werte?

Der Bedarfsausweis berechnet den Energiebedarf aus der Bausubstanz, also aus Dämmung, Fenstern und Heiztechnik, unabhängig davon, wie die Bewohner heizen. Der Verbrauchsausweis stützt sich dagegen auf die tatsächlichen Verbrauchsdaten der letzten drei Jahre. Beide Verfahren liefern denselben Kennwert in kWh/(m²·a), aber auf völlig unterschiedlicher Grundlage.

Der Unterschied ist erheblich, sobald es um die Aussagekraft geht. Der Verbrauchsausweis spiegelt das Verhalten der Bewohner: Ein sparsames Rentnerpaar in einem alten Haus erzeugt einen niedrigen Kennwert, eine große Familie im energetisch gleichen Haus einen hohen. Leerstand verzerrt das Ergebnis nach unten, ein kalter Winter nach oben, auch wenn die Berechnung witterungsbereinigt wird. Der Kennwert sagt also mehr über die Nutzer aus als über das Gebäude.

Der Bedarfsausweis bewertet dagegen das Gebäude selbst. Er beantwortet die Frage: Wie viel Energie braucht dieses Haus, wenn man es normgerecht beheizt? Das macht ihn vergleichbar und objektiv, und er liefert konkrete Sanierungsempfehlungen, weil er die Schwachstellen der Bausubstanz kennt. Deshalb erstelle ich ausschließlich hochwertige Bedarfsausweise. Sie sind in jedem Fall zulässig und aussagekräftiger als ein Verbrauchsausweis.

Wann welcher Ausweis vorgeschrieben ist, hängt am Gebäude: Für kleinere Häuser mit bis zu vier Wohnungen und Bauantrag vor dem 1. November 1977 ist der Bedarfsausweis Pflicht, sofern nicht auf das Niveau der ersten Wärmeschutzverordnung saniert wurde. Die feinen Unterschiede und wann sich welcher Weg lohnt, vertiefe ich in meinen Ratgebern zum Bedarfsausweis in Hamburg und zum Verbrauchsausweis in Hamburg.

Was sagt die CO2-Angabe auf dem Energieausweis aus?

Seit der GEG-Novelle 2020 muss jeder Energieausweis die mit dem Betrieb verbundenen CO2-Emissionen ausweisen, angegeben in Kilogramm CO2-Äquivalent pro Quadratmeter und Jahr, geregelt in Paragraf 79 Absatz 2 GEG. Diese Angabe zeigt die Klimawirkung Ihres Gebäudes und ergänzt die reinen Energiewerte um eine Umweltdimension.

Die CO2-Zahl hängt eng am Energieträger. Eine Ölheizung erzeugt pro Kilowattstunde mehr Emissionen als eine Gasheizung, und beide deutlich mehr als eine Wärmepumpe mit grünem Strom oder eine Fernwärme aus Abwärme. Es kann also passieren, dass zwei Häuser denselben Endenergiebedarf haben, aber sehr unterschiedliche CO2-Werte, weil das eine mit Öl und das andere mit Fernwärme beheizt wird.

Für Käufer wird dieser Wert zunehmend wichtiger. Er ist ein Indikator dafür, wie stark ein Gebäude von künftigen CO2-Preisen betroffen sein wird. Der CO2-Preis auf fossile Brennstoffe steigt in den kommenden Jahren, und ein Haus mit hohem CO2-Ausstoß wird im Betrieb spürbar teurer. Wer die CO2-Angabe liest, sieht also nicht nur die heutige Klimabilanz, sondern bekommt auch einen Hinweis auf das finanzielle Risiko der nächsten Jahre.

In meiner Beratung nutze ich diese Zahl gern, um Eigentümern die Richtung zu zeigen. Ein Wechsel des Energieträgers, etwa von Öl auf Fernwärme oder Wärmepumpe, senkt oft die CO2-Angabe deutlich stärker als eine reine Dämmmaßnahme, weil er direkt am Faktor ansetzt.

Wie ordne ich die Werte im Kaufalltag richtig ein?

Beim Immobilienkauf gilt: Vergleichen Sie nur Ausweise desselben Typs. Ein Bedarfswert und ein Verbrauchswert sind nicht direkt vergleichbar. Achten Sie auf den Endenergiewert für die Heizkosten, auf die Effizienzklasse für die schnelle Einordnung und auf den Energieträger, weil er über die künftigen Kosten mitentscheidet.

Der häufigste Fehler, den ich sehe: Interessenten vergleichen die nackte Zahl, ohne auf den Ausweistyp zu achten. Ein günstiger Verbrauchswert kann daher rühren, dass die Vorbewohner sparsam geheizt oder das Haus zeitweise leer gestanden hat. Der neue Eigentümer heizt anders und steht plötzlich vor viel höheren Kosten. Ein Bedarfsausweis schützt vor dieser Überraschung, weil er das Gebäude bewertet, nicht die Vornutzung.

Ein zweiter Denkfehler betrifft die Fläche. Weil der Kennwert auf die Gebäudenutzfläche bezogen ist und diese von der Wohnfläche abweicht, lässt sich der Jahresverbrauch nicht einfach durch Multiplikation mit der Wohnfläche ausrechnen. Wer die künftigen Heizkosten grob schätzen will, sollte die Gebäudenutzfläche vom Ausweis heranziehen und mit dem aktuellen Preis des Energieträgers multiplizieren. Ein Rechenbeispiel: 140 kWh/(m²·a) mal 180 Quadratmeter Nutzfläche ergeben rund 25.000 Kilowattstunden Endenergie im Jahr. Bei einem Gaspreis von etwa 12 Cent je Kilowattstunde sind das grob 3.000 Euro Heizkosten jährlich, ein Wert, der bei einer Sanierung auf Klasse C spürbar sinkt.

Und ein dritter Punkt aus der Praxis: Ein mittelmäßiger Kennwert ist kein Ausschlusskriterium, sondern eine Verhandlungsgrundlage. Ein Haus in Klasse F oder G in Norderstedt oder Ahrensburg ist nicht per se ein schlechter Kauf. Es bedeutet nur, dass Sanierungspotenzial besteht, das Sie beim Preis berücksichtigen können. Die Sanierungsempfehlungen im Bedarfsausweis geben Ihnen dafür konkrete Anhaltspunkte.

Bei all dem ist meine Best-Case-Optimierung ein echter Vorteil: Ich prüfe jedes Gebäude so gründlich, dass ich das rechtlich zulässige, günstigste Ergebnis herausarbeite. Häufig bedeutet das eine ganze Klasse besser, ohne dass Sie einen Cent sanieren müssen, einfach weil Baujahre, Bauteile und Anlagentechnik korrekt und vollständig erfasst werden. Mehr Grundlagen und weitere Ratgeber finden Sie auf meiner Themenseite zu Energieausweisen für Wohngebäude.

Was kostet der Energieausweis, mit dem ich diese Werte bekomme?

Ich erstelle ausschließlich hochwertige Bedarfsausweise zum Festpreis. Ein Einfamilienhaus kostet 299 Euro, ein Mehrfamilienhaus 399 Euro, Gewerbe- und Mischgebäude 899 Euro. Das sind Endpreise, unabhängig von Größe und Komplexität, inklusive Best-Case-Optimierung, DIBt-Registrierung und Lieferung in 24 Stunden.

Am Markt zahlen Eigentümer für Bedarfsausweise je nach Anbieter oft zwischen 350 und 600 Euro, bei größeren Objekten deutlich mehr. Mein Festpreis liegt bewusst darunter und ist transparent. Sie wissen vorab genau, was der Ausweis kostet, und es gibt keine Nachforderungen nach Größe oder Aufwand.

GebäudetypPreis (Festpreis)
Einfamilienhaus299 €
Mehrfamilienhaus399 €
Gewerbe & Mischgebäude899 €

Alle Daten, die ich für die Werte auf Ihrem Ausweis brauche, klären wir remote: telefonisch, über die Unterlagen und bei Bedarf per Foto. Ein Vor-Ort-Termin ist nicht nötig. Nach der Ausstellung biete ich zusätzlich eine kostenlose Sichtprüfung von außen an. So bekommen Sie einen DIBt-registrierten, zehn Jahre gültigen Ausweis nach Paragraf 80 GEG, ohne unnötigen Aufwand.

Fazit

Wer die Werte auf dem Energieausweis versteht, trifft bessere Entscheidungen, ob beim Kauf, beim Verkauf oder bei der Sanierung. Merken Sie sich die drei Kernpunkte: Die Endenergie bestimmt Ihre Heizkosten und die Effizienzklasse, die Primärenergie zeigt die Umweltbilanz und hängt am Energieträger, und der Bandtacho fasst alles in einer Farbe zusammen. Wichtig ist immer, Ausweise desselben Typs zu vergleichen und auf den Energieträger zu achten.

Wenn Sie einen Ausweis brauchen, auf dem diese Werte korrekt und optimiert stehen, können Sie Ihren Energieausweis hier direkt bestellen: Festpreis, persönliche Beratung und Lieferung in 24 Stunden.

Stephan Grosser, Energieausweis-Experte Hamburg
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